Da die Risiken, die mit elektromagnetischer Strahlung einhergehen, nicht kalkulierbar zu sein scheinen, ist in diesem Bereich nach unserer Information kein Versicherungsschutz möglich. Die Österreichische Allgemeine Unfallversicherungsanstalt AUVA hat eine Studie erstellt, um die gesundheitlichen Risiken zu prüfen, denn sie müßte gegebenenfalls ja zahlen. Die Studie bestätigt die Zurückhaltung der Versicherer, denn es sind Wirkungen auf biologische und organische Prozesse zu erwarten, die schon weit unterhalb der derzeitigen Grenzwerte feststellbar sind:
Die wichtigsten Argumente sind: Sorge wegen gesundheitlicher Schäden, Verschandelung der Landschaft, Schutz der Natur.
Jetzt darf man gespannt sein, wie der Stadtrat Schopfheim entscheiden wird.
Die Inbetriebnahme des Behördenfunks wird sich Experten zufolge vermutlich bis 2014 verzögern, das Budget ist schon jetzt weit überschritten (Pressemeldung):
Konferenz zum Thema Mobiltelefon und Gesundheit in der amerikanischen Hauptstadt Washington am 14/15.9.2009. Da diese mit hochkarätigen Wissenschaftlern besetzte Konferenz mit Gegenwind aus Wirtschaft, Industrie und Politik zu kämpfen hat, gibt es eine deutsche Initiative zur Unterstützung: http://www.kompetenzinitiative.net/washington-konferenz/index.html
Das große Strahlenhandbuch & Co. Herausgeber: KATALYSE. Institut für angewandte Umweltforschung. Kiepenheuer und Witsch, Köln 2002 ISBN 3-462-03168-6 Wolfgang Maes, Stress durch Strom und Strahlung (Baubiologie: Unser Patient ist das Haus - Band 1: Elektrosmog, Mobilfunk, Radioaktivität, Erdstrahlung, Schall). Oberaudorf 2005 (5.Auflage), 756 Seiten, 25 €. ISBN 3-923531-25-7
(W.Maes leitet das "Sachverständigenbüro für Baubiologie und Umweltanalytik" in 41464 Neuss. Studie der AUVA-Versicherung, Österreich: Forschungsbericht zur Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunkstrahlung