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Die "Süddeutsche Zeitung" aus München über Mobilfunk

In der Süddeutschen Zeitung 21./22.6 2014 ist ein ganzseitiger Bericht über einen Geobiologen namens Dieter Kugler, der sich auf die Untersuchung von Strahlenbelastung in Wohnungen spezialisiert hat.
Der Artikel thematisiert recht objektiv Strahlenbelastung aus elektromagnetischen Wellen: Mobiltelefon, WLAN, Bluetooth, Schnurlostelefon und Funkmasten.
Es geht um Schlaflosigkeit, Kinderlosigkeit, Unwohlsein, Grenzwerte, Frage der Langzeitwirkung usw. - alles Punkte, mit denen wir uns schon lange beschäftigen.

Ein gutes Zeichen, daß die renommierte und bundesweit erscheinende SZ aus München hier einen so mutigen Artikel veröffentlicht.

Diesen Artikel kann man allen vor die Nase halten, die mit unqualifizierten Kommentaren diese Thematik vom Tisch fegen wollen.

SZ Der Fahnder


Riesenerfolg der IG Funkmast Ortenau:
Ortschaftsrat Waldulm beschließt Moratorium zum TETRA-Mast
 
  In seiner letzten nichtöffentlichen Sitzung hat der Waldulmer Ortschaftsrat, angeregt durch das Beispiel von knapp hundert bayrischen Gemeinden rund um den Chiemsee, ein Moratorium zum TETRA-Funkmast auf Waldulmer Gemarkung beschlossen. Dieser Sitzung war eine wochenlange interne und teils recht heftige Diskussion vorangegangen, ob denn so eine Beschlußvorlage überhaupt zur Abstimmung kommen solle. Doch der Waldulmer Lehrer und Ortschaftsrat Erich Laber, einer der Aktiven der lokalen Bürgerinitiative gegen Funkmastwildwuchs und zunehmende Strahlenbelastung, ließ nicht locker und konnte schließlich überzeugen. Mit dem Moratoriumsbeschluß möchte der Waldulmer Ortschaftsrat als Gremium seine ablehnende Haltung nochmal unterstreichen. Der Bauantrag für den 60 Meter hohe Funkmast war von den Waldulmern ohne Gegenstimme schon am 14.7.2009 abgelehnt worden, der Gemeinderat Kappelrodeck winkte das Vorhaben 14 tage später jedoch ungerührt durch. Obwohl damit die Sache gelaufen war, blieb die Waldulmer Bürgerinitiative aktiv und versucht seither, durch Vorträge und Öffentlichkeitsarbeit auf die Risiken der völlig ungeregelten Nutzung von Mobilfunkstrahlung hinzuweisen. Die Idee, sich dem aus Bayern kommenden Moratorium anzuschließen, war schon Anfang 2011 gekommen. Dieses Moratorium ist eine Bitte ohne jegliche gesetzliche Bindungskraft, aber zugleich eine starker und eindrucksvoller Ausdruck bürgerschaftlichen Engagements, das man nicht so einfach ignorieren kann, wie die Initatoren hoffen. Die wesentliche Passage lautet: „... Solange nicht die technische Tauglichkeit und Sicherheit des TETRA-basierten BOS-Funksystems nachgewiesen und die gesamte Finanzierung neu und transparent dargestellt ist, und solange nicht die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Sender und der entsprechenden Endgeräten für Anwohner und Einsatzkräften zweifelsfrei und durch unabhängige Instanzen aufgezeigt werden kann, solange sollte der weitere Ausbau dieses Netzes ausgesetzt werden. Es muß auf das Ministerium des Innern auf Bundes- und Landesebene dahingehend eingewirkt werden, das Projekt „TETRA-BOS-FUNK Deutschland“ auf einen öffentlich transparenten Prüfstand zu stellen und bei der Klärung der Mängel und Risiken auch Alternativen zu untersuchen. Während des grundsätzlich ergebnisoffenen Moratoriums soll der teure Ausbau von Standorten in der Fläche ausgesetzt werden...“ Der Ortschaftsrat Waldulm steht damit der Beschlußlage des Europäischen Parlaments näher als die meisten anderen unserer Volksvertretungen, egal auf welcher Ebene. Hatte das EP geltende Schutzstandards doch schon 2009 als untauglich bezeichnet, eine sofortige Überarbeitung angemahnt und im Mai 2011 durch einen Fachausschuß nochmal feststellen lassen: „Die Felder von Stromleitungen, Radar, Telekommunikation oder Mobilfunk scheinen potenziell schädliche, nicht-thermische biologische Effekte auf Pflanzen, Insekten und Tiere sowie auch auf den menschlichen Körper zu besitzen, selbst wenn dieser einer Strahlung ausgesetzt ist, die noch unterhalb der offiziellen Grenzwerte liegt...Man sollte das Vorsorgeprinzip anwenden und die aktuell bestehenden Grenzwerte überarbeiten...“. Bleibt zu hoffen, daß trotz der enormen Lobbyarbeit und Wirtschaftsmacht der Mobilfunkindustrie sich bei unseren Volksvertretern nach und nach doch die Erkenntnis durchsetzt, daß die allgemeine Strahlenbelastung in öffentlichen, beruflichen und privaten Umfeld inzwischen ein Ausmaß angenommen hat, das zum Handeln zwingt – durch Schaffen elektrosmogfreier Bereiche für Funksensible, durch Reduzierung von Grenzwerten, durch Schutz des privaten Raums vor ungewollter Funkversorgung und vor allem durch Aufklärung und Anleitung zu verantwortungsbewußtem Umgang mit dieser Technik.



Zur Thematik allgemein wird auf die Internetseite Diagnose Funk hingewiesen:
http://www.diagnose-funk.org/

Außerdem natürlich auf die Seite "Pulsschlag" von Dr. Schorpp:
http://www.puls-schlag.org

Zum Thema "Werteverlust bei Immobilien":
http://www.leis-at-home.de/admin/news.php

Nicht zu vergessen die umfangreich ausgestattete Seite von Ulrich Weiner:
http://ul-we.de/

Der Europarat zum Thema:
http://www.diagnose-funk.org/politik/politik-int/europarat-fordert-kurswechsel.php

Am Donnerstag, 23.7.09 gründete sich im Gasthaus "Einkehr" in Waldulm die "Interessengemeinschaft Funkmast Waldulm", um die Errichtung eines Behördenfunkmasts (BOS / TETRA) zu verhindern. Erreicht wurde letztlich eine Standortverschiebung.

Seither ist die Initiative tätig und organisiert Vorträge, unterstützt Einzelpersonen und lokale Initiativen durch Beratung und trifft sich dazu regelmäßig.

Vorschläge und Kommentare kann man per E-Mail schicken, und zwar an folgende Adresse:    funkmast-waldulm@t-online.de.